Mountain Yoga Festival St. Anton | Yoga ein Jungbrunnen für meine Verdauung
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Yoga ein Jungbrunnen für meine Verdauung

Das Leben für uns alle hat sich verändert. Es gleicht einer Achterbahn. Wir sind ständig auf der Überholspur, müssen Höchstleistung erbringen und täglich funktionieren. Unser Gehirn muss millionenfach am Tag Reize verarbeiten. Farben, Töne und Geräusche überfluten unseren Geist. Wir können nur schwer abschalten und den Rhythmus der Natur aufnehmen. Das Sonnenlicht hat ausgedient. Wir reagieren zwar auf den Wärmereiz haben aber den Impuls der untergehenden Sonne als Signal für das Ende des Tagwerkes verloren. Wir schalten das künstliche Licht ein und machen hurtig weiter. Das hat Folgen für unseren Körper und für unsere Seele.
Es ist jetzt gut 30 Jahre her. Da habe ich zum ersten Mal auf einer Reise durch den Himalaya einen Saddu gesehen. Er stand fast nackt auf einem flachen Stein an einem tosenden Fluss und verrenkte seinen Körper. Das Wasser war eiskalt. Die Wellen schlugen an den Stein und verstäubten sich als feiner Nebel. Der Mann war in eine Wolke von Wasser und Licht gehüllt. Die Sonnenstrahlen brachen sich in winzige Farbbündel und verzauberten den Ort. Dieses Bild begleitete mich bis letztes Jahr und erst auf einer Bergwiese oberhalb von St. Anton am Arlberg wurde mir der wahre Sinn dieser Begegnung bewusst. Dieser indische Heilige hat seinen Geist mit seinem Körper vereint. Können wir das auch? Ja, wir können. Wir können dem Leben eine neue Richtung geben.

 

Mein Yoga- Zugang

Ich habe es an mir selbst erfahren. Ich war nach St. Anton gekommen um am ersten Mountain Yoga Festival teilzunehmen. Ich lag zuvor noch niemals auf einer Yogamatte. Eigentlich schade. Ich habe viele Jahre versäumt mit meinem Körper durch sanfte Körperübungen zu sprechen. Vielleicht gerade deshalb ist mir diese Begegnung mit mir selbst so kostbar geworden. Ich kann jetzt leichter meine tägliche Müdigkeit überwinden, meine Konzentrationsfähigkeit finden, und vor allem meine innere Ruhe erhalten. Trotz Lärm und Arbeitsstress.
Was macht eigentlich Yoga mit mir? Ich werde dabei ganzheitlich fit.
Den besonderen Nutzen habe ich als Biochemiker in der Darmgesundheit erkannt. Yoga ist ein Jungbrunnen für den gesamten Verdauungstrakt. Da Yoga den Köper dehnt, und dadurch alle verklebten Faszien frei macht, verbessert sich der Stofftransport und drohende Entzündungen unterbleiben in meinem Darm. Durch die bessere Kommunikation zwischen Darm und Gehirn kann mein Körper rascher auf Darmstörungen reagieren und mir jene Lebensmittel anzeigen die mein Körper nicht gut verarbeiten kann. Magenkrämpfe, saures Aufstoßen, Verstopfung und ein permanentes Völlegefühl gehören der Vergangenheit an. Der vollständige Nutzen ergibt sich also aus der Kombination der Aktivierung der Darmperistaltik, der Verbesserung des Aufschlusses der Nahrung und der gestärkten Immunkraft. Der Darm ist nach meiner Auffassung der Sitz der Selbstheilungskraft.

 

Wie sieht nun mein tägliches Darmyoga aus?
Zuerst trinke ich eine große Tasse abgekochtes warmes Wasser. Dann folgt für mich als Yoga-Anfänger um 6 Uhr früh eine 30 minütigen Einheit. Die erste Übung die ich dabei praktiziere stammt aus dem Hatha-Yoga. Nach dem Sonnengruß stelle ich mich mit etwa hüftbreit geöffneten Beinen auf die Matte und atme durch die Nase tief ein und aus. Dabei beuge ich leicht meine Beine und stütze meine Hände auf den Oberschenkel ohne Druck ab. Meine Atemluft weicht dabei langsam aus meiner Lunge. Nun halte ich den Atem an und strecke den Bauch aus und ziehe in wieder ein. Ich denke dabei intensiv an meinen Verdauungstrakt und stelle mir vor wie die verklebten Darmzotten wieder frei werden. Ich wiederhole diese Pumpbewegung zehn Mal und komme dann zurück in eine aufrechte Position. Dann atme ich wieder tief ein und aus und wiederhole bis zu sechs Mal diesen Bewegungsablauf. Die frische Luft durchströmt alle Lungenalveolen und reichert mein Blut mit Sauerstoff an. Das macht mich munter und belebt alle Sinne.

 

Mein Herb und Bitter Power-Frühstück

Ein neuer Tag braucht Energie und Kraft. Die bekomme ich durch polyphenolreiches Gerstenmehl. So machen es auch die Tibeter.

Am Frühstückstisch starte ich mit meinem Überall g’sund-Müsli in den Tag. Es besteht aus geröstetem Gersten- und Teffmehl. Dieses vermische ich mit einem Esslöffel Mandelmuss, einem Esslöffel Kefir oder Quark und einem guten Schuss biologischem Leinöl. Darüber kommen frischen Früchten der Saison und etwas Honig.

Eine gute Stunde nach dem Frühstück trinke ich einen Shot Intestinum aus unserer Nature Est Serie. Durch die bitteren mit Milchsäurebakterien vergorenen Alpenkräuter beginnt mein „mit Herb und Bitter immer Fitter“-Programm für einen langen Tag. Die Bitterkräuter Eisenkraut, Enzianwurzel, Labkraut, Schafgarbe, Thymian und Wegwarte unterstützen meine Darmgesundheit und fördern meine körperliche wie geistige Leistungsbereitschaft. Bockshornklee-samen und Eibischblätter verwöhnen meine Darmschleimhaut und alle Kräuter zusammen sorgen für einen harmonischen Gleichklang zwischen Körper und Gehirn.
Kombiniert man also Darmyoga mit den nötigen Herb- und Bitterstoffen entsteht daraus ein ganzheitlicher Jungbrunnen. So ist man gerüstet für eine weitere Runde auf dem Karussell des Lebens.

 

Mehr über Nature Est kannst du hier nachlesen

 

Autor:

Dr. Florian Überall ist Biochemiker, Gründer  und Vorstand

des Informationszentrums für Tibetische Medizin,

des Informationszentrums für Gesundheit durch die Kraft der Natur 

(Nature Est Health) und der Natest Naturstofftestung & Consulting GmbH in Telfs.

www.florianueberall.at

 



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